DeRisan C-Wurf
Geboren am 1. Juli 2004
Wir haben dieses Mal vier wunderschöne Mädchen und einen strammen Buben.

Colleen Carolina Country Girl Crusader Cocaine
         
12. Juli 2004 Hier sind die aktuellen Fotos unserer Rasselbande. Die Welpen sind heute genau 12 Tage alt.
Und sie haben begonnen, die Augen zu öffnen. Nicht mehr lange und sie werden ihre Umwelt
erobern.
15. Juli 2004 Heute bekamen die Welpen ihre erste Wurmkur. Geschmeckt hat es ihnen nicht, sie waren aber auch nicht 
sonderlich beeindruckt. Die Augen haben alle geöffnet und das Gehör beginnt auch zu funktionieren.
Gewicht: 1180 Gramm Gewicht: 1300 Gramm Gewicht: 1300 Gramm Gewicht: 1240 Gramm Gewicht: 1180 Gramm
17. Juli 2004








Der vorwitzigste Welpe ist unsere Cocaine. Sie hat sich heute als Erste aus dem "Gefängnis" Wurfkiste befreit
und ist über den Rand gekrabbelt. Das heißt für uns, dass es ab sofort angebracht, den äußeren Rand hoch zu 
klappen. Die Wahrnehmung der Welpen wird täglich besser und sie stapfen mit wackligen Beinchen durch
die Wurfkiste. Die drei großen Schwestern (Mae, Gwen und Brianna) dürfen sich der Wurfkiste nun auch nähern
und der Job, die Welpen zu putzen, ist heiß begehrt. Um Eifersüchteleien zu vermeiden dürfen die drei Tanten
nur abwechselnd und unter strenger Aufsicht zu den Welpen.
Besuch hatten die Welpen auch wieder. Ich denke, dass es für Welpen sehr wichtig ist, bereits früh Kontakt zu
Menschen zu haben. Unsere Besucher sitzen dann am Boden vor der Wurfkiste und jeder hat einen Welpen 
bei sich. Wir halten es so, dass die Welpen n i c h t   hoch gehoben werden dürfen, aber jeder darf sich auf
den Boden setzen und einen Welpen hätscheln.
Cocaine (oben) und 
Colleen halten gemeinsam
ein Mittagsschläfchen
Carolina fühlt sich draußen
ebenfalls sehr wohl.
Unser Country Girl, das 
bravste der Mädchen.
Crusader in der Sonne -
ein echter Genießer.
Die Bande beim ersten
Ausflug ins Freie, es hat
ihnen sichtlich gefallen.
18. Juli 2004










Da das Wetter so schön war, haben wir beschlossen, die Welpen heute nach draußen zu bringen. Dazu haben
wir eine Decke hingelegt und die Kleinen in einem Wäschekorb ins Freie getragen. Sie haben den Ausflug,
wie man hier sehen kann, genossen. Sie haben nicht gejammert und waren sehr entspannt. Nur Grace war
wesentlich wachsamer und wollte am Anfang keine der großen Schwestern in die Nähe lassen.
Nur das Gebell unserer Meute, als zwei fremde Hunde am Gartenzaun waren, hat sie kurz aufgeschreckt, 
Da aber Grace neben ihnen lag, beruhigten sie sich gleich wieder und nahmen die Gelegenheit zum Anlass,
ihre hungrigen Mäuler zu stillen. 
Das Fell der Babys wächst auch schon. Es ist sehr dicht und fühlt sich wunderbar an. 
Heute stand außerdem noch Maniküre auf dem Tagesplan. Wir haben die Krallen an den Vorderpfoten gekürzt,
damit sie Grace das Gesäuge nicht zu sehr zerkratzen. Auch Grace kam in den Genuss einer ausführlichen
Fellpflege und die Krallen wurden auch etwas gekürzt, da sie in Folge mangelnder Bewegung doch etwas
länger geworden waren.

22. Juli 2004












Die Welpen sind jetzt tagsüber draußen in einem Welpenauslauf. Sie bekommen nun auch viermal täglich
Welpenmilch von Royal Canin (die mochten bisher alle unsere Welpen sehr gerne). Ihre motorischen Fähigkeiten
entwickeln sich zusehens und man kann ihnen schon fast beim Wachsen zuschauen. Die "Tanten" helfen
fleißig bei der Betreuung. Die temperamentvollste von allen ist Carolina, sie mault zwar öfters, aber sie war
auch der erste Welpe, der versucht, eins der Spielzeuge zu tragen. Sie reagieren alle auf unsere Stimmen und
sowohl wir, als auch die erwachsenen Hunde werden begrüßt.
Luke sind die Welpen total egal, Jill hat sich selbst zur Anstandsdame ernannt und passt auf, dass es weder
Gwen noch Brianna übertreiben. Mae, die sonst die Oberzicke ist, ist die Zärtlichste im Umgang mit den
Welpen, sie genießt es sichtlich, wenn sie sich zu den Welpen legen darf.

Abends hatten wir die erste Wurfabnahme durch unsere Zuchtwartin Monika Schönwetter - natürlich
ohne Beanstandung. Ein Zuchtwart hat die Aufgabe, die Zuchtstätte zu besichtigen und zu schauen, ob
alles in Ordnung ist - Welpen und Hündin gesund, gepflegt und gut genährt sind. Alles sauber und ordentlich
ist und die Welpen gut geprägt und sozialisiert werden.






Colleen
Gewicht am 24.7.04
1900 Gramm
Carolina
Gewicht am 24.7.04
1980 Gramm
Country Girl
Gewicht am 24.7.04
1950 Gramm
Crusader
Gewicht am 24.7.04
2000 Gramm
Cocaine
Gewicht am 24.7.04
1850 Gramm
24. Juli 2004

 













Oben sieht man die neuesten Fotos unserer Welpen, die Werner gemacht hat, während ich beim Obedience-
Training war. Werner kümmert sich nicht nur um die Welpen, er macht auch die ganzen Fotos und ist maßgeblich
an der Aufzucht unserer Zwerge beteiligt. Ohne seine Hilfe hätte ich nicht die Möglichkeit, Welpen aufzuziehen.
Den Welpen gefällt es draußen im Welpenauslauf besser als drinnen und gerade am Morgen toben sie durch
den Auslauf. Toben kann man die ungelenken Hopser noch nicht nennen, aber sie werden immer flotter. Nur
mit dem Bremsen klappt es noch nicht so ganz. Dann rennt man schon mal gegen ein Geschwisterchen oder
gegen die Umzäunung des Auslauf und nimmt die Mama um anhalten zu können.
Langsam fangen sie an, sich gegenseitig anzuknurren und anzudrohen und sie beginnen mit Spielaufforderungen.
Sie genießen die Streicheleinheiten und reagieren auf menschliche Zuwendung in dem sie nach "ihren"
Menschen suchen und richtig fest wedeln.

Gerüche werden sehr stark wahr genommen. Wenn die Welpen noch schläfrig sind und wir die Schale mit
der Welpenmilch hinstellen, dauert es nicht mehr lange und Welpen erwachen und versuchen die Futterquelle
zu lokalisieren. Dabei sind sie sehr aufgeregt, das Gleiche passiert, wenn sie noch schlafen und Grace zu
ihnen kommt.

Nun beginnt auch die Zeit, in der uns die Küchenrolle nicht mehr ausgehen darf. Die Welpen verbringen nun nicht
mehr die meiste Zeit damit, zu trinken und zu schlafen. Nein, nun fressen, schlafen, spielen und pinkeln sie auch
vermehrt auf den Boden, jedoch am liebsten auf ein Drybed, weil man da keine nassen Füße bekommt.
Am Montag werden wir einen Teil unseres Wohnzimmers (die Welpen übernachten dort) mit einem PVC-Belag
auslegen und ein Welpengitter aufstellen. Die Wurfkiste bringen wir wieder in den Speicher. Wenn die Welpen
größer sind und mehr Platz zum Spielen brauchen, steht ihnen der ganze Garten zur Verfügung und wir
haben einen schönen Zwinger mit Auslauf, in dem die Welpen unterbracht werden, wenn mal für kurze
Zeit niemand auf die Rasselbande aufpassen kann.

29. Juli 2004















 

 




















Die Welpen sind heute genau vier Wochen alt. Das macht es natürlich notwendig, das Tagebuch ein
wenig aufzubrezeln. Oben sind die die neuen Fotos unserer kleinen Schönheiten zu bewundern. 
Da ich diese Woche Urlaub hatte, konnte ich natürlich viel Zeit mit den Kleinen verbringen. Und es ist immer
wieder ein Erlebnis, beobachten zu können, wie rasend schnell sich Welpen entwickeln. Gerade lagen sie
noch in der Wurfkiste, schon sind sie dabei, sich an der Gestaltung des Gartens zu beteiligen und rupfen die
Blätter meines sorgsam gehegten Waldmeister aus. Übrigens hatte sich jeder Wurf auf eine Pflanze spezialisiert,
bei der sie alles daran gesetzt hatten, ihr den Garaus zu machen. Die Welpen trinken nicht mehr nur die
Welpenmilch, sie mögen auch das angebotene Welpenfutter sehr gerne. Es gab bis jetzt Nutro und Royal Canin.
Bozita schmeckte ihnen nicht so gut. 
Unsere Wurfkiste wurde wieder in den Speicher verfrachtet. Um unseren durch 24 Hundepfoten schon genug
mitgenommenen Laminatboden etwas zu entlasten, haben wir einen billigen PVC ins Wohnzimmer gelegt und
ordentlich abgeklebt. Darauf steht nun ein Welpenauslauf, in dem die Welpen nachts untergebracht sind. So
sind sie und wir davor sicher, dass sie nichts Unerlaubtes ankauen. Tagsüber verbringen sie ihre Zeit im Freien.
Waren sie anfangs noch unentschlossen die Umzäunung des Auslaufs zu verlassen, so beginnen sie nun immer
mehr, die unendlichen Weiten unseres Gartens zu erforschen. Zu ihrer Lieblingsbeschäftigung gehört es, 
unseren eh spärlichen Rasen auszureißen oder in die winzigsten Ritzen zu klettern (die ein oder andere 
Höhlenforscherin ist in diesem Wurf schon dabei). 
Der größte Spaß besteht allerdings darin, unsere erwachsenen Hunde "anzuspielen". In Brianna und Gwen
haben sie hierbei die idealen Gefährtinnen. Die beiden sind jederzeit bereit, diesen Aufforderungen nur allzu 
willig zu folgen. Bei Streitigkeiten zwischen den Welpen greift Brianna unverzüglich ein und stupst die Kleinen
mit der Nase sehr nachdrücklich auseinander. Bevor sie sich der "Nanny" entziehen dürfen, werden sie als
"Strafe" gleich noch geputzt.

Besucher hatten die Welpen diese Woche ebenfalls wieder. Auf laute Geräusche und Ungewohntes reagieren
die Welpen altersgemäß und ich bin seeeeeeeehr zufrieden mit der Entwicklung dieses Wurfes. Das betrifft sowohl
ihre geistigen und motorischen Fähigkeiten, als auch das Aussehen.

Die 2. Wurmkur haben die Welpen auch erhalten. 

Grace durfte heute wieder das erste Mal mit zum Schwimmen und hat das Bad in der Dorfen sichtlich
genossen. Sie ist nach wie vor sehr fürsorglich (und ziemlich der verfressenste Hund den man sich momentan
vorstellen kann). 

Hier noch je ein Bild von Crusader und Country Girl. Die anderen wollten sich nicht still halten oder
haben die Fotosession schlicht verschlafen.

8. August 2004


















 

 

 

 

 

 

 

 

 






 

 

 

 

 

 

 

 

Es war einmal . . .
Ganz so lange ist es zwar noch nicht her, seit wir unser Tagebuch auf den neuesten Stand gebracht haben,
aber immerhin hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. Ich will mich ja nicht beschweren, aber letztendlich
war das schöne Wetter daran schuld, dass der geneigte Leser hier nix Neues erfahren konnte.
Aber was soll ich schon schreiben, unsere Welpen sind hinreißend, wundervoll, bezaubernd, frech, süß,
aufgeschlossen, neugierig, verspielt - also einfach perfekt ;-)))

Mittlerweile haben sie den Garten komplett erobert, keine Nische in der man nicht den ein oder anderen
Welpen finden kann. Aber auch im Haus sind sie bereits an eine Vielzahl von Geräuschen gewöhnt. Sie hatten 
schon oft Besuch, stehen mit unseren Katzen auf freundschaftlichem Fuß und können bereits ansehnliche
Löcher buddeln. Gerade Crusader scheint sich in dieser Richtung einiges vorgenommen zu haben.
In Brianna und Gwen haben die Welpen Tanten, die ihnen unermüdlich zur Verfügung stehen. Sollten die 
Welpen gerade nicht schlafen, sind sie gewiss bei einer der Tanten zu finden.

Die Welpen kommen schon auf Zuruf, plantschen in einem kleinen Wasserbecken und haben keine Mühe
mehr damit, Werner Trekkingschuhe an den Schuhbändern durch den Garten zu schleppen. Da das Wetter 
auch nachts schön, habe ich mit Mae, Grace, Brianna und den Welpen im Freien geschlafen. Drinnen war 
es ihnen zeitweise zu warm und so schlafen wir unter dem Blätterdach zweier großer Walnussbäume und
den Welpen gefällt es sichtlich.

Kathrin hat sich nun für Colleen entschieden und da sie nicht weit von uns entfernt wohnt, besucht sie die
Kleine jetzt so oft es geht. Leider hatten wir ziemlich Pech mit Welpeninteressenten. Es ist unglaublich was
einem die Leute zuerst so erzählen, wenn sie einen Hund haben möchten. Aus diesem Grund suchen nun
Crusader und eins der Mädchen noch ein Zuhause bei aktiven und verantwortungsvollen Menschen, die
unsere Aufzucht zu schätzen wissen. 

11. August 2004

































Hurra - ich habe U R L A U B ! Da bei uns ausgerechnet die Sommerferien sind, ist es mir leider nicht
möglich, drei oder vier Wochen am Stück Urlaub zu nehmen. Das hat zwar für die Welpen keine Nachteile,
weil sich Werner in der Zeit in der ich nicht zu Hause bin, um die Welpen kümmert und sie entsprechend
ihres Alters fördert. Da die Welpen aber nun zunehmend selbständiger werden, ist es wunderbar sie zu
beobachten und am liebsten hätte ich sie ständig um mich.
Momentan stehen wir morgens um 5.30 Uhr auf. Ich schlafe die meiste Zeit draußen auf der Liege und die
Welpen sind in ihrem sicheren Auslauf untergebracht. Um 5.30 Uhr kommt die Zeitungsfrau, das wird uns
von Mae durch ein leises Knurren mitgeteilt. Nun aber sind die Welpen schlagartig wach und Grace, die 
mittlerweile nachts nicht mehr bei den Welpen ist, möchte zu ihnen gelassen werden. 
Haben die Welpen genug getrunken, werden zuerst mal alle Anwesenden - je nach Gesinnung - mal 
ausführlicher mal vorsichtiger begrüßt. 
Von jetzt an heißt es, sehr vorsichtig zu sein, wohin man tritt, weil die Kleinen jedem um die Beine wuseln.
Sehr leicht kann man nun die Balance verlieren und es ist erstaunlich, wie blitzschnell sie mit einem durch
die Tür sind.

Nachdem ich den Welpenauslauf gereinigt habe und neue Decken ausgelegt wurden, gibt es das Frühstück
für die Welpen. Wir füttern den Welpen unterschiedliches Welpenfutter in sehr guter Qualität, da wir nicht
wollen, daß die Welpen futtermäkelig werden. Momentan ist Royal Canin das favorisierte Futter, aber Nutro
schmeckt ebenfalls noch sehr gut. Sie lieben getrockneten Pansen. Das Highlight der Woche jedoch dürften
die frischen Kalbsknochen gewesen sein, die Werner für die Hunde geholt hatte.
Es wird zwar noch ein paar Wochen dauern, bis die Kleinen damit mehr anfangen können, als daran zu 
lutschen, trotzdem waren sie begeistert.

Zur Zeit ist Hochsaison beim Ernteeinbringen und so sind den Welpen die lauten Geräusche von Traktoren und
Mähdreschern mittlerweile vertraut. Das Kalben einer Kuh bei unserem Nachbarn, begleitet vom Gebrüll aller anderen Kühe, hat sie diese Nacht nicht beeindruckt, nur wir Menschen bekamen dadurch etwas weniger Schlaf.
Und wenn man es nicht glauben möchte, auch unser spärlicher und bemitleidenswerter Rasen mußte einmal gemäht werden. Da Werner im hinteren Bereich begonnen hatte, konnten sich die Welpen an das laute Geräusch
gewöhnen und hätte Werner sie nicht in den Auslauf gesperrt, wären sie womöglich neben dem Mäher 
hergelaufen.

Es ist übrigens sehr schwierig die Tür zum Badezimmer geschlossen zu halten, wenn fünf Welpen einem
beim Duschen helfen möchten. Unser Bad ist nicht wirklich groß, schwierig wird es nur, wenn sich neben 
dem Nannerl noch ein Schäferhund und fünf übermütige Welpen darin tummeln. Sie klauen die Socken und 
alles was man tragen, zerren oder schleppen kann. Nebenbei haben sie den Haarfön kennen gelernt.

12. August 2004 Sie Welpen sind heute genau 6 Wochen und haben die ihre erste Impfung gegen Parvo bekommen. 
Dazu sind wir nach Erding gefahren. Die Fahrt dorthin hat den Kleinen nix ausgemacht. Zu anfangs gab
es ein bißchen Geschrei, aber das war's dann auch. Die Praxis wurde eingehend inspiziert und 
vollgepinkelt. Die Impfung selbst haben sie ohne Gewinsel weg gesteckt.
13. August 2004 Kathrin hat Colleen heute für ein paar Stunden mit nach Hause genommen. Dort wurde sie von allen
Familienmitgliedern schon sehnsüchtig erwartet. 
15. August 2004 Colleen wurde wieder von Kathrin abgeholt. Mit dem Rest der Bande bin ich nach Schwaig zur 
Rettungshunde-Staffel Isar gefahren. Dort durften die Welpen das Gelände erkunden und mit den Shelties
meiner Schwester Babsi und den Riesenschnauzern mit Eltern Bekanntschaft schließen. Besonders mit
Alabama haben sie sich sehr gut verstanden. 

Anschließend ein gemütlicher Tag zu Hause - denkste! Irgendwie war es dringend notwendig geworden, 
mal wieder alle Hunde ordentlich zu bürsten. Deshalb erhielten auch die Zwerge ihre ersten Lektionen in 
Sachen Fellpflege. Außerdem wurden Augen, Ohren und Zähne kontrolliert. Bei Crusader sind beide Hoden 
schon vollständig abgestiegen - freut mich natürlich sehr!
Cocaine hatte eine tote Maus, die sie nicht hergeben wollte und die ich ihr im Grunde auch nicht abnehmen
wollte. Schließlich blieb mir nichts anderes übrig - aber mir graust es immer noch! Das ganze Jahr über 
findet man nicht eine tote Maus, Ratte, Maulwurf, Goldfisch etc in unserem Garten, aber wehe wir haben
Welpen. Dann sieht es Lucky (der schwarz-weiße Kater) als seine Pflicht an, den Welpen "hundegerechte"
Nahrung zu servieren. Bevor die Welpen nun morgens raus dürfen, werfen wir erst einen Blick in den Garten,
ob nicht irgend ein totes Tier im Welpenauslauf liegt. Grace darf nun nach dem Fressen ebenfalls nicht mehr
gleich zu den Welpen, weil sie ihnen das Futter vorwürgt. Es freut mich natürlich, dass sie so instinktsicher
ist und die Welpen stürzen sich auf diesen halbverdauten Brei. 

16. August 2004 Die Welpen durften heute zum ersten Mal mit auf unseren Hundeplatz. Dort gibt es einen kleinen Bach, 
dessen Wasser zwar sehr sauber ist, der an den Rändern aber etwas schlammig ist. Man kann sich also
sicher denken, wie die Welpen nach diesem Besuch ausgesehen haben. Und im wahrsten Sinne des 
Wortes waren die Kleinen nach diesem Ausflug hundemüde.
17. August 2004 Wir sind mit allen unseren Hunden auf den Platz gefahren und Werner hat eine Fotosession veranstaltet.
Die Welpen waren nur schwer zu überreden, den Bach aufzugeben und uns zu folgen. Anschließend haben
sie unter unserem Auto tief und fest geschlafen, so dass wir auch von den anderen Hunden schöne Fotos
machen konnten. Momentan reagieren die Welpen sensibler auf Neues, auch zeigen sie deutliche
Fluchtreaktionen vor "potentiellen Gefahren". Aber in diesem Alter ist das völlig normal, wichtig dabei ist
nur, dass man sie in diesem Verhalten nicht bestärkt. Und dass die Welpen oft positiv stimuliert werden. 
18. August 2004 Die Welpen wurden wieder gebürstet, bekamen wieder Halsbänder um und mußten sich draußen eine
CD der Proclaimers anhören ;-))) Und wir haben unser Kinderzelt mit dem Tunnel, die Ballkiste und einen
alten Bettenrost aufgestellt, das alles wurde von den Welpen mit Begeisterung angenommen.
Abends waren wir wieder am Hundeplatz und während ich diese Zeile schreibe, sind die Kleinen putzmunter 
und toben im Welpenauslauf rum, balgen sich um die unzähligen Spielsachen und ärgern die Geschwister.
Da das Wetter heute Nacht schön bleibt, werden wir uns wohl die Liege aufstellen und draußen schlafen. 
Werner hat gestern ein paar supertolle Fotos der Welpen gemacht, aber da das Länderspiel
Deutschland : Österreich nun gleich vorbei ist und es schon so spät ist und ich eigentlich keine Lust mehr
habe, die Fotos einzuscannen (wir haben dieses Mal richtige Fotos gemacht - nix Digikamera), gibt es die
neuen Fotos also erst morgen - warten lohnt sich! Und die Einzelseiten werde ich ebenfalls bestücken!
Heute haben wir erfahren, dass die Großmutter unserer Welpen gestorben ist. Aber ich denke, dass Bonnie
(Champion Cories Alana) sicherlich zu einem Teil in ihren Enkeln weiterleben wird.

Porträts der Welpen im 
Alter von 7 Wochen. 
Von links nach rechts:
Colleen, Cocaine, Carolina,
Crusader und Country Girl
19. August 2004















Brianna bekommt mit den Welpen wieder sehr infantile Züge. Während eines kurzen Telefonates hat sie es
mit Hilfe der Zwerge geschafft, ein stattliches Loch im Garten zu graben. Da es eine halbe Stunde zuvor 
wolkenbruchartig geregnet hatte, kann man sich vorstellen, wie die Welpen ausgeschaut haben. Eigentlich
hätte jeder ein Bad nötig gehabt, denn von weißen Beinen gab es nichts mehr zu sehen. Da die Welpen nach
dieser anstrengenden Buddelei müde waren, ließen wir sie einfach trocknen und haben sie später ausgebürstet.
Brianna erging es nicht so gut, sie hat zwar die längeren Beine, aber trotzdem mußte sie in die Badewanne
um sich Bauch und Beine abduschen zu lassen.
Die Welpen haben nun täglich Besuch. Gestern war meine Schwester Franziska mit ihrem Baby da. Der 
Kleine heißt Quirin (geboren am 16. Juni) und ist ein super putziges, wunderschönes und braves Baby. 
Franzi hat einen Riesenschnauzer (Cynthia), eine Affenpinscherhündin (Nixe) mit der sie züchtet und einen
Australian Cattle Dog (Armageddon) und ihr Mann hat einen Golden Retriever (Charly).  
Quirin hat die Inspektion durch die Bordies anstandslos über sich ergehen lassen und die Welpen waren 
erstaunt, welche Geräusche so ein kleines Menschlein von sich geben kann und wie so etwas riecht. 
Nanner'l hätte sich am liebsten zu ihm in Wippe gesetzt. 
Da aus den Welpen vielleicht mal richtig gute Obedience-Hunde werden sollen, haben wir auch dafür etwas
getan. Sie sollen später einmal keine Probleme damit haben, Metall aufzunehmen. Deshalb lassen wir
sie Löffel mit Dosenfutter ablecken und als Spielzeug haben sie derzeit ein Metallapportel im Welpen-
auslauf. Sie haben keine Probleme damit und schleppen das Ding durch die Gegend.
Und jetzt gibt es noch ein paar richtige Action-Fotos:

11. September 2004

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer immer in unserem Welpentagebuch Neues lesen wollte, hat jetzt wohl harte Zeiten hinter sich. Aber
wie immer hoffe ich natürlich, dass sich die Geduld gelohnt hat und ihr mit dem letzten Abschnitt unseres
Welpentagebuches Freude habt. Hier sind die News (und es hat sich einiges getan!). 

Am 21. August 2004 waren wir zur Augenuntersuchung. Das Ergebnis war erwartungsgemäß, alle Welpen
unseres C-Wurfes sind CEA-frei und soweit bereits feststellbar, frei von erblichen Augenerkrankungen.
An diesem Tag wurden die Welpen auch noch mikrogechipt, das alles haben die sie mutig
über sich ergehen lassen und nebenbei haben sie die Praxis vollgepinkelt, aber sie fanden den Ausflug
sehr lustig. Mein herzlicher Dank geht an Dr. Ute Blaschke, die sich frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt,
um unsere Welpenschar gekümmert hat.

Am 25. August fand schließlich die zweite Wurfabnahme durch die Zuchtwartin Monika Schönwetter statt.
Klar, dass alles in Ordnung war.

Gerade jetzt wird uns immer das Herz schwer, denn die Zeit des Abschieds naht. Man macht sich so seine 
Gedanken, was die Zucht für einen selbst bedeutet und wohin sie einen führt. Die Verantwortung eines
Züchters beginnt ja nicht erst, wenn die Welpen ihren ersten Atemzug und den ersten Laut von sich geben.
Züchten bedeutet eine sorgfältige Planung, Kenntnis über die rassespezifischen Eigenheiten und die Auswahl
der richtigen Zuchtpartner. Man muss viel Zeit und Arbeit hineinstecken. Aber das alles sind nur die bloßen
Fakten, zum Züchten gehört weit mehr. Man muss seine Rasse uneingeschränkt lieben. Dazu gehört Hingabe
und Verantwortungsgefühl - der Wille, alles für seine Hunde/Welpen zu tun, um ihnen den bestmöglichen Start 
in ihr neues Leben zu geben. Und wenn es dann soweit ist, dass die Welpen bereit sind, in ihr neues Zuhause
umzuziehen, ist man unendlich traurig. Aus jedem einzelnen Welpen ist eine kleine Persönlichkeit geworden,
man kennt die Vorlieben und Eigenheiten. Für uns ist es nicht nur ein Wurf kleiner Border Collie Welpen,
für uns ist jeder Hund etwas Besonderes.

Es macht es einem nicht leichter, dass ständig falsch informierte Menschen nach Border Collies fragen, die
sich nicht darüber im Klaren sind, welche Bedürfnisse diese Rasse hat. Als Züchter erwarte ich, dass die 
zukünftigen Besitzer erkennen, dass Hunde sich nicht uneingeschränkt anpassen müssen, sondern dass auch
sie dazu beitragen müssen, das Leben unserer Vierbeiner lebenswert zu machen. 

Zu den schönen Seiten des Züchtens gehört sicherlich die Möglichkeit, viele neue Menschen kennen zu lernen. 
Andererseits dürfte es zu den schwersten Aufgaben gehören, die
richtigen Menschen für seine Welpen zu finden. 
Hat man sie aber schließlich gefunden, entstehen dadurch oft lebenslange Freundschaften. 

Und nun sind bereits Colleen, Country Girl (die nun Joy heißt), Cocaine und Crusader bei ihren neuen
Familien eingezogen. Mir bleibt an dieser Stelle nur zu sagen, dass alle mein vollstes Vertrauen genießen 
und sie um die Verantwortung wissen, die sie mit der Aufzucht und der Erziehung eines Welpen auf sich
nehmen. Aus gutem Grund blicken wir für diesen wunderbaren Wurf mit großer Zuversicht in die Zukunft. 
Ich weiß, dass aus "meinen" glücklichen Welpen ganz sicher glückliche Border Collies werden, denn
jeder Welpe hat "sein" perfektes Zuhause gefunden!

Sobald Carolina in ihr neues Zuhause gezogen ist, werden wir davon berichten. Das wird dann der letzte 
Eintrag in diesem Tagebuch sein und wir werden es für dieses Mal beenden. Wer mehr über die Entwicklung
der Welpen erfahren möchte, kann sie auf ihren eigenen Seiten besuchen. 

2. Oktober 2004

 

 

 

 

Dies hier ist der letzte Eintrag in das Welpentagebuch unseres C-Wurfes.
Alle Welpen haben ein wundervolles zu Hause gefunden. Carolina (sie heißt nun Fly) ist als Letzte umgezogen
und ebenso wie alle anderen Welpen des Wurfes hat sie ihre Heimat bei aufgeschlossenen und verantwortungs-
vollen Menschen gefunden, die den Border Collie um seiner selbst lieben.
Carolina hat sich in den Wochen, als sie noch bei uns war, zu einer bezaubernden Persönlichkeit entwickelt.
Täglich hielt sie uns mit ihren Streichen auf Trab - sie war gleichzeitig frech und unglaublich anschmiegsam
und sie ist sehr intelligent und lerneifrig. Während ich diese Zeilen schreibe, vermisse ich sie schrecklich,
bin mir aber bewusst, dass sie bei Carmen und Peter das ideale Zuhause gefunden hat.

Auch der Rest der Meute scheint die Kleine zu vermissen, gerade Gwen und Brianna halten an den Plätzen
Ausschau, an denen sich Carolina aufgehalten hat. Das Schwerste für mich, ist wirklich die Abgabe der Welpen
und gerade hier frage ich mich oft, ob ich das noch öfter mitmachen möchte oder ob ich das Züchten aufhören
soll. Wenn ich wüsste, dass unsere zukünftigen Welpen eben so verantwortungsvolle Besitzer finden, wie bei 
unseren bisherigen Würfen, dann fällt die Antwort eindeutig positiv aus, aber bis dahin wird jetzt wohl noch
einige Zeit vergehen.

Ich bin sehr stolz auf diese Welpen, wie auch auf die Welpen der beiden vorangegangenen Würfe. Und ich
weiß, dass jeder dieser Hunde seinen Weg machen wird. 

 

 

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